Glasfenster der Pfarrkirche Mining: Peter Paumgartner

Glasfenster der Pfarrkirche Mining: Peter Paumgartner

In: Grenzenlos – Geschichte der Menschen am Inn. Katalog zur ersten Bayerisch-Oberösterreichischen Landesausstellung 2004, Asbach – Passau – Reichersberg – Schärding, 23. April bis 2. November 2004. Herausgegeben von Egon Boshof, Max Brunner und Elisabeth Vavra. – Regensburg: Pustet 2004. 506.4°. Illustr., Karten, Graph. Darstellungen. Objekt-Nr.: 5.2.4, S. 124.

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Leihgeber: Bayerisches Nationalmuseum (München, Deutschland), G 736
Glasfenster der Pfarrkirche Mining: Peter Paumgartner

© Bayerisches Nationalmuseum, München


Hans Wertinger, Landshut, 1524
Hüttenglas, Höhe 55 cm, Breite 36,1 cm

Die Glasgemälde mit den Stifterdarstellungen des Peter und Wolfgang Paumgartner (Vgl. Glasfenster der Pfarrkirche Mining: Wolfgang Paumgartner) stammen aus dem Chor der Pfarrkirche Mining (Innviertel), die 1524 umgebaut wurde und in der sich Peter Paumgartners Grabstein († 1525) befindet. Das Glasbild zeigt den Juristen, der nach einem Studium in Wien 1478 Professor des kanonischen Rechts in Ingolstadt, ab 1490 bzw. 1503 herzoglicher Rat und Kanzler in Landshut war, kniend mit Mütze und Rosenkranz in seiner Hand. Hinter ihm steht sein Namenspatron, der heilige Petrus. Neben seinem Wappen (Löwe) findet sich das seiner Ehefrau Anna von Trenbach, die er 1496 geheiratet hatte, darunter die Inschrift: "Peter . Baūgartner . Zv . fraunstain . Bedē . Rechtn . doctor . Anna . Vo . Trenbach . vxor ."


Kerstin Petermann

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Literatur: Kataloge der Glasgemälde des Bayerischen Nationalmuseums in München. Bearbeitet von Johannes Schinnerer (München 1908), S. 37-38, Nr. 153. - Heinz LIEBERICH, Landherren und Landleute. Zur politischen Führungsschicht Baiems im Spätmittelalter (= Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte 63, München 1964), S. 79.