König Matthias I. (Corvinus) von Ungarn, 1480

König Matthias I. (Corvinus) von Ungarn, 1480

In: Bollwerk Forchtenstein. Burgenländische Landesausstellung 1993 auf Burg Forchtenstein vom 15. Mai bis 31. Oktober 1993. Herausgegeben vom Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung XII/2 – Landesarchiv und -bibliothek. Katalog. Redigiert von Jakob M. Perschy. Burgenländische Forschungen. Sonderband 11. – Eisenstadt: Amt der Burgenl. Landesregierung, Abteilung XII-2, Landesarchiv und -bibliothek 1993. 275. 4°. Bibl., Illustr., Karten, Graph. Darstellungen, Stammtafeln. Objekt-Nr.: II, 8, S. 156–157. Abbildung S. 240 ff..

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Leihgeber: Fürstlich Esterházy'sche Sammlungen, Burg Forchtenstein (Burgenland), II/6-882
König Matthias I. (Corvinus) von Ungarn, 1480

© Fürstlich Esterházy'sche Sammlungen, Burg Forchtenstein (Burgenland)


Brustbild eines unbekannten Malers des 17. Jahrhunderts
Öl auf Leinwand, 82 x 65 cm

Das Bild trägt die Aufschrift: NATURALIS AC VERISSIMA MATHIAE I. REGIS HUNGARIAE EFFIGIES 1480.
Im Jahre 1488 tauschte der Ungarnkönig, der zu dieser Zeit beinahe das ganze Niederösterreich kriegerisch in seine Gewalt gebracht hatte und in Wien residierte, Forchtenstein vom St. Georgsorden gegen Burg und Herrschaft Trautmannsdorf in Niederösterreich ein, wozu Kaiser Friedrich III. seine Zustimmung gab. Der Thronfolgekrieg in Ungarn nach dem Tode König Matthias' (1490) wurde mit dem Friedensvertrag zu Preßburg 1491 abgeschlossen; Forchtenstein fiel wieder an Friedrich III. zurück.




Literatur: August ERNST, Siedlungs-, Herrschafts- und Familiengeschichte im Mittelalter und in der Neuzeit. In: Allgemeine Landestopographie des Burgenlandes. Band 3: Der Verwaltungsbezirk Mattersburg. Teilband 1: Allgemeiner Teil, S. 231. – Walter Franz WINKELBAUER, Der St. Georgs-Ritterorden Kaiser Friedrichs III. (Diss. Wien 1949). – Josef RITTSTEUER, Eisenstadt und der St. Georgs-Ritterorden. In: Burgenländische Heimatblätter 19 (1957), S. 66 ff.