Miniatur aus dem Gebetbuch des Johann Siebenhirter, 1. Viertel 15. Jahrhundert

Miniatur aus dem Gebetbuch des Johann Siebenhirter, 1. Viertel 15. Jahrhundert

In: Bollwerk Forchtenstein. Burgenländische Landesausstellung 1993 auf Burg Forchtenstein vom 15. Mai bis 31. Oktober 1993. Herausgegeben vom Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung XII/2 – Landesarchiv und -bibliothek. Katalog. Redigiert von Jakob M. Perschy. Burgenländische Forschungen. Sonderband 11. – Eisenstadt: Amt der Burgenl. Landesregierung, Abteilung XII-2, Landesarchiv und -bibliothek 1993. 275. 4°. Bibl., Illustr., Karten, Graph. Darstellungen, Stammtafeln. Objekt-Nr.: II, 7, S. 156. Abbildung S. 157.

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Leihgeber: Königliche Bibliothek Stockholm (Schweden), Codex Holm. 225 A
Miniatur aus dem Gebetbuch des Johann Siebenhirter, 1. Viertel 15. Jahrhundert

© Königliche Bibliothek Stockholm (Schweden)


Pergament, 23,5 x 17 cm
Foto

Der kaiserliche Küchenmeister Johann Siebenhirter wurde 1464 von Kaiser Friedrich III. pfandweise mit der Grafschaft Forchtenstein und der Herrschaft Eisenstadt betraut; als er später zum ersten Hochmeister des neugegründeten St. Georgs-Ritterordens (als dessen Hauptaufgabe die Abwehr der Türkengefahr galt) eingesetzt wurde (1469), ging Forchtenstein in den Besitz des Ordens über, in dem es bis zum Jahr 1488 verblieb. Von dem reich illuminierten Breviarium des Hochmeisters wurde die Miniatur des heiligen Georg als Drachentöter ausgewählt.




Literatur: Gerda MRAZ, Was ist neu an der Neuzeit? Österreich zwischen Mittelalter und Barock (1500-1650). Ausstellungskatalog (Eisenstadt 1991), S. 76, mit weiterführender Literatur. – August ERNST, Siedlungs-, Herrschafts- und Familiengeschichte im Mittelalter und in der Neuzeit. In: Allgemeine Landestopographie des Burgenlandes. Band 3: Der Verwaltungsbezirk Mattersburg. Teilband 1: Allgemeiner Teil, S. 229 f.