Siegel des Grafen Paul von Mattersdorf als königlicher Hofrichter

Siegel des Grafen Paul von Mattersdorf als königlicher Hofrichter

In: Bollwerk Forchtenstein. Burgenländische Landesausstellung 1993 auf Burg Forchtenstein vom 15. Mai bis 31. Oktober 1993. Herausgegeben vom Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung XII/2 – Landesarchiv und -bibliothek. Katalog. Redigiert von Jakob M. Perschy. Burgenländische Forschungen. Sonderband 11. – Eisenstadt: Amt der Burgenl. Landesregierung, Abteilung XII-2, Landesarchiv und -bibliothek 1993. 275. 4°. Bibl., Illustr., Karten, Graph. Darstellungen, Stammtafeln. Objekt-Nr.: II, 3 a, S. 155. Abbildung S. 154.

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Leihgeber: Ungarisches Staatsarchiv (Budapest, Ungarn)
Siegel des Grafen Paul von Mattersdorf als königlicher Hofrichter

© Ungarisches Staatsarchiv, Budapest


1. Hälfte 14. Jahrhundert, 5,1 x 4,6 cm
Nachbildung des Originals.

Das Siegel zeigt einen widersehenden, auf einem Felsen stehenden Adler, dessen Flüge von Tatzenkreuzchen überhöht sind. Angeblich soll die Familie dieses Siegelzeichen schon in Spanien geführt haben. Die Umschrift lautet: S.COMITIS.PAULI.IUDICIS.CURIE.REGIS. Das Siegel stammt daher aus der Zeit von 1328 bis 1349. Das dem Siegel entsprechende Familienwappen, von dem mehrere Varianten überliefert sind, weist in seiner vollständigsten Form im weißen (silbernen) Schild einen von einem roten Felsen auffliegenden, golden bewehrten und gekrönten schwarzen Adler auf, dessen Flüge von breitendigen roten Kreuzchen überhöht sind.