Fußangeln

Fußangeln

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 3-2-1, S. 506.

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Leihgeber: Kunsthistorisches Museum (Wien), Hofjagd- und Rüstkammer, A 1609
Fußangeln

© Kunsthistorisches Museum, Wien


Um 1500
Unbekannter Schmied
Österreich
Blankes Eisen, 4 x 4 bis 8 x 8 cm
Provenienz: Aus dem kaiserlichen Zeughaus in Wien

Blank, vierfüßig mit Widerhaken. Die Fußangel besteht aus einem eisemen Dreifuß aus Spitzen mit Widerhaken, wobei in jeder Lage jeweils eine Spitze senkrecht nach oben ragt.
Seit der Antike wurden Fußangeln gegen Angriffe der Reiterei und des Fußvolkes verwendet.


Christian Beaufort


Literatur: Bruno THOMAS, Ortwin GAMBER, Katalog der Leibrüstkammer I (= Führer durch das Kunsthistorische Museum 13 (Waffensammlung), Wien 1976), S.205.