Hellebarde

Hellebarde

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 3-1-29, S. 503. Abbildung S. 485.

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Leihgeber: Königliches Zeughaus Turin (Italien), 120
Hellebarde

© Blue Skies Studio di Ervani Ore Corte, Turin


Um 1500
Venedig
Stahl, Eisen und Holz

Holzstiel, durch flache, genagelte Leisten verstärkt, die nach oben in den Klingenblock übergehen und in einem Knopf enden, auf dem die Stoßklinge (neu) sitzt; Block, bestehend aus Axtklinge und Hammer. Die Stahlflächen sind geätzt (Medaillons und Löwe von San Marco auf der Axtklinge).
Das Exemplar gleicht im Aufbau dem des vorhergehenden Modells und unterscheidet sich hauptsächlich durch die etwas gröbere Ausführung und die nicht so fein ausgearbeiteten Verzierungen: Festzuhalten bleibt jedoch, dass die dünneren Axt -und Stoßklingen leichter sind und daher auf eine spätere Datierung, vermutlich einige Jahre später, schließen lassen; Verwendungszweck ausschließlich als Prunkstück und Gardewaffe.


Francesco Rossi


Literatur: Giorgio DONDI, Marisa CARTESEGNA, Schede di catalogo. In: "L'armeria Reale di Torino. A cura di Franco Mazzini (Busto Arsizio 1982), S. 368, Nr. 206.