Spätgotischer Tragaltar

Spätgotischer Tragaltar

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 2-21-11, S. 410. Abbildung S. 411.

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Leihgeber: Friedhofskapelle St. Florian (Mühlbach, Südtirol)
Spätgotischer Tragaltar

© Rotter Josef, Bozen


1482
Marmor, Holz
39 x 40 cm, Durchmesser 7 cm

Die in den Holzrahmen eingetiefte Umschrift enthält eine Auflistung der eingeschlossenen Reliquien und das Weihedatum: "reliquie sanctoru(m) / thomeap(osto)li atq(ue) / Sigismundi . Oswaldi / martini . 1482". Der Tragaltar (Portatile) birgt die für einen Messopferaltar notwendigen Reliquien. Er war früher in den gemauerten Gruftaltar eingelassen. Im Zuge der barocken Veränderung wurde die gemauerte Mensa abgetragen und durch eine hölzerne ersetzt. Das von der Pacherwerkstatt beeinflusste Fresko mit dem Schmerzensmann zwischen Maria und Johannes am Gruftgewölbe datiert auf die Zeit der Weihe.


Leo Andergassen