Sterzinger Gewerkenwappen

Sterzinger Gewerkenwappen

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 2-8-9, S. 346–347.

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Leihgeber: Diözesanmuseum Brixen (Südtirol), 140/85
Sterzinger Gewerkenwappen

© Tappeiner AG, Lana


1512
Öltempera auf Holz, 119 x 107 cm

Die Tafel bildete die Rückseite eines spätgotischen Schreinaltars im Sterzinger Raum. Das redende Wappen der Bergleute wird von zwei Knappen gehalten. Es zeigt die von zwei Knappenarmen gegenständig gehaltenen Bergwerkshammer. Das Emblem wiederholt sich in der Helmzier. Dem Wappen nach dürfte die Altarstiftung von den Knappen ausgegangen sein. Heraldische Embleme des Bergbaus finden sich verstärkt in Sakralbauten des Sterzinger Raums (Pfarrkirche Sterzing, Gossensaß usw.).


Leo Andergassen