Zahnstangenwinde

Zahnstangenwinde

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 1-16-11, S. 181. Abbildung S. 180.

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Leihgeber: Kunsthistorisches Museum (Wien), Hofjagd- und Rüstkammer, A 2269
Zahnstangenwinde

© Kunsthistorisches Museum, Wien


Ende 15. Jahrhundert
Süddeutsch
Eisen, Messing, Bein, Länge 40 cm, Breite 15 cm

Da die Armbrust nicht mit menschlicher Kraft gespannt werden konnte, verwendete man neben Spanngürtel und Rollspannern ab der Mitte des 15. Jahrhunderts sogenannte Zahnstangenwinden.


Claudia Sporer-Heis


Literatur: Wilhelm SCHLAG, Jagdwaffen. Geschichte, Verwendung und Herstellung. In: alles jagd...eine kulturgeschichte. Kärntner Landesausstellung im Schloß Ferlach vom 26. April bis 26. Oktober 1997. Katalogbuch. Hrsg. vom Land Kärnten. Red. von Gabriele Guntsche-Liessmann, Daniela Schurian (Klagenfurt 1997), S. 143. – Bruno THOMAS, Ortwin GAMBER, Katalog der Leibrüstkammer I (= Führer durch das Kunsthistorische Museum 13 (Waffensammlung), Wien 1976), S. 79f.