Gefusste Kanne oder Enghalskanne

Gefusste Kanne oder Enghalskanne

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 1-14-14, S. 171. Abbildung S. 170.

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Leihgeber: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Innsbruck, Tirol), Kunstgeschichtliche Sammlungen, B 537
Gefusste Kanne oder Enghalskanne

© Foto Frischauf, Innsbruck


Um 1450
Nürnberg
Messing, Höhe 24 cm

Die Messingkanne zeigt über einem hohen Hohlfuß mit flacher Standfläche einen gedrückten Bauch und einen langen schmalen Hals mit halbrundem Deckel. Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts war diese Form weit verbreitet und diente sowohl dem Gebrauch als auch der Repräsentation. Den Henkel bildet eine Schlange, den Ausguss ein sitzender Löwe.


Eleonore Gürtler


Literatur: Thomas DEXEL, Die Formen des Gebrauchsgeräts. Ein Typenkatalog der Gefäße aus Keramik, Metall und Glas in Mitteleuropa (München 1986), S. 100.