Garnitur von drei Messern mit Futteral

Garnitur von drei Messern mit Futteral

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 1-14-5, S. 169. Abbildung S. 87.

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Leihgeber: Bayerisches Nationalmuseum (München, Deutschland), 42/22 a-d
Garnitur von drei Messern mit Futteral

© Bayerisches Nationalmuseum, München


2. Hälfte 15. Jahrhundert
Deutsch
Messer: Kristall, Silber vergoldet, Eisen, Leder; Futteral: Leder über Holz; 29 cm (Gesamtlänge)

Im Mittelalter war es üblich, das "Besteck" – ein oder mehrere Messer unterschiedlicher Größe –in einem hölzernen oder ledernen Futteral am Gürtel zu tragen. Auch die Aussteuer von Paola Gonzaga enthielt "zway Par Messer, beschlagen mit Silbergeschmeid".


Eleonore Gürtler


Literatur: Maria KOLLREIDER, Madonna Paola Gonzaga und ihr Brautschatz. In: Lienzer Buch, Beiträge zur Heimatkunde von Lienz und Umgebung (= Schlern-Schriften 98, Innsbruck 1952), S. 146. – Helmut HUNDSBICHLER, Nahrung, Der gedeckte Tisch In: Alltag im Spätmittelalter. Hrsg. von Harry Kühnel (Graz, Wien, Köln 1996),S. 211, 381, Abb. 266, S. 212.