Porträtmedaille auf Francesco Gonzaga (1444-1483), Kardinal

Porträtmedaille auf Francesco Gonzaga (1444-1483), Kardinal

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 1-8-7, S. 136.

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Leihgeber: Kunsthistorisches Museum (Wien), Münzkabinett, 197 bß
Porträtmedaille auf Francesco Gonzaga (1444-1483), Kardinal

© Kunsthistorisches Museum, Wien


Um 1483
Sperandio Savelli
Bronze, Durchmesser 91 mm
Umschrift auf der Vorderseite: FRAN[ciscus] GO[n]ZAGA CAR[dinalis] MA[n]T[uanus] LIBERALITATIS AC RO[man]E ECC[les]IE IVBAR - Brustbild nach links.
Rückseite: Pyramide mit der Inschrift AENIG/MATA - links Waffen und Rüstung, rechts ein sitzender Luchs. Unten: OPVS SPERANDEI

Sperandio Savelli (um 1425-1504) stammte aus Mantua und war hauptsächlich in Ferrara tätig. Zwischen 1478-1490 hielt er sich in Bologna auf, wo er im Auftrag des dort residierenden Kardinals Francesco Gonzaga arbeitete, der ein leidenschaftlicher Kunst- und Antikensammler sowie ein Kenner der Musik war.
Die Vorderseite der Medaille zeigt das Porträt des Kardinals, die Rückseite einen vor einer Pyramide sitzenden Luchs (?). Den Rand schmücken Waffen (Kürass, Schild, Pfeile und Bogen).


Eleonore Gürtler


Literatur: Splendours of the Gonzaga. Catalogue. Exhibition 4 November 1981–31 January 1982. Victoria & Albert Museum – London. Ed. by David S. Chambers (London 1981), S. 130, Kat.-Nr. 44, Abb. 44, S. 129. – Kate SIMON, Die Gonzaga. Eine Herrscherfamilie der Renaissance (Köln 1991), S. 75.