Münzstempel der Görzer Münzstätte

Münzstempel der Görzer Münzstätte

In: Circa 1500. Leonhard und Paola – Ein ungleiches Paar. De ludo globi – Vom Spiel der Welt. An der Grenze des Reiches. Landesausstellung 2000 – mostra storica in Lienz, Schloß Bruck, in Brixen, Hofburg Brixen und in Besenello, Castel Beseno, Besenello. Veranstaltet vom Land Tirol, der Stadt Lienz u.a. Redaktion Marco Abate u.a. – Mailand: Skira, 2000. – 539. 4°. Illustr., Bibl., Karten Objekt-Nr.: 1-6-7, S. 125.

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Leihgeber: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Innsbruck, Tirol), Münzsammlung
Münzstempel der Görzer Münzstätte

© Foto Frischauf, Innsbruck


Lienz
Mittelalterlich
Eisen
a) Unterstempel mit Zapfen 12 cm; Oberstempel 9,8 cm
b) Unterstempel mit Zapfen 11,9 cm; Oberstempel 7,9 cm

Die händische Münzprägung funktionierte folgendermaßen: Das Untereisen, auf dessen Oberseite eine Seite der Münze negativ graviert wurde, war in einem Holzstock versenkt; an der Unterseite des frei beweglichen Obereisens war die zweite Seite der Münze graviert. Auf den unteren Stempel wurde der Schrötling gelegt, das Obereisen angesetzt und mit kräftigem Hammerschlag die Prägung vorgenommen.


Meinrad Pizzinini


Literatur: Heinz MOSER, Helmut RIZZOLLI, Heinz TURSKY, Tiroler Münzbuch. Die Geschichte des Geldes aus den Prägestätten des alttirolischen Raumes (Innsbruck 1984), S. 33. – Meinrad PIZZININI, Lienz. Das große Stadtbuch (Lienz 1982), S. 77-80. – 750 Jahre Stadt Lienz 1242–1992. Jubiläumsausstellung im Museum der Stadt Lienz im Schloß Bruck vom 4. Juni bis 26. Oktober 1992. Durchführung Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Kataloggestaltung von Meinrad Pizzinini u. Claudia Sporer-Heis (Lienz 1992), S. 156-157, Nr. 13.18.