Innenansicht der Stiftskirche

Innenansicht der Stiftskirche

In: Eines Fürsten Traum. Meinhard II. – Das Werden Tirols. Katalog der Tiroler Landesausstellung 1995 im Schloß Tirol und im Stift Stams. Redigiert von Josef Riedmann. – Dorf Tirol: Südtiroler Landesmuseum Schloß Tirol; Innsbruck: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 1995. 600.8°. Objekt-Nr.: 16.11, S. 427.

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Leihgeber: Zisterzienserstift Stams (Tirol), Stiftsarchiv, D 40 (= früher MS 112)
Innenansicht der Stiftskirche

© Zisterzienserstift Stams (Tirol)


Pater Wolfgang Lebersorg O.Cist., um 1630
Photovergrößerung nach dem Aquarell in der Chronica Monasterii S. Johannis Baptistae in Stambs, zwischen S. 221 und 222

Das in die Chronik eingeklebte, gefaltete Folioblatt zeigt die Innenansicht der Stiftskirche in drei Zeitphasen: das romanische Langhaus mit den Pfeilerarkaden und Obergaden, dem alten Chorgestühl für die Laienbrüder, dem Blick in die Seitenschiffe, dem abgetreppten Lettner, dem Chorbau mit den Rundbogenarkaden der Apsiden und mit der mit gemalten Sternen versehenen flachen Holzdecke; das spätgotische, 1475 aufgerichtete Tumbagrab des Tiroler Landesfürsten Erzherzog Sigmunds des Münzreichen, die beidseitig an den Langhauswänden angebrachten Wappen der österreichischen Erbländer mit der Einsteckvorrichtung für die Fahnen, die Altäre an der Lettnerwand und der mit den Wappen von Österreich und Tirol gezierte Orgelfuß; schließlich die bereits durchgeführte Neugestaltung zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit den Orgelflügeln von Paul Honegger, dem Lettneraufsatz mit dem österreichischen Bindenschild und die geplante neue Holzkassettendecke.


Gert Ammann


Literatur: Martin Bitschnau, Romanik in Stams, in: 700 Jahre Stift Stams. 1273-1973 (o.O., o.J.[1973]), S. 15.