Zinnkanne

Zinnkanne

In: Eines Fürsten Traum. Meinhard II. – Das Werden Tirols. Katalog der Tiroler Landesausstellung 1995 im Schloß Tirol und im Stift Stams. Redigiert von Josef Riedmann. – Dorf Tirol: Südtiroler Landesmuseum Schloß Tirol; Innsbruck: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 1995. 600.8°. Objekt-Nr.: 7.72, S. 251.

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Leihgeber: Historisches Museum Aargau (Schweiz), Schloß Lenzburg, K 375
Zinnkanne

© Historisches Museum Aargau (Schweiz), Lenzburg


1. Hälfte 14. Jahrhundert
Zinn, 19 cm
Burg Homburg, Wittnau im Fricktal AG, Schweiz
Am Henkelinschrift: M: IEh . E . BVRLVN

Diese achteckige Balusterkanne ist einer der Funde der 1882-1884 durchgeführten Grabung. Sie zeigt die zu Beginn des 14. Jahrhunderts übliche, kantige Gestaltung der Trink- und Schenkgefäße. Die Inschrift am Henkel könnte auf den Zinngießer verweisen. Eine mögliche, durch Quellen gestützte Lesart lautet Magister Jacob von Burjen.


Daniela Ball


Literatur: Walther Merz, Die mittelalterlichen Burganlagen und Wehrbauten des Kantons Aargau 1 (Aarau 1905), S. 198-200. – Rittertum. Dokumente zur aargauischen Kulturgeschichte 2. Bearbeitet von Hans Dürst. Ausstellungskatalog 1964 (Lenzburg ²1964), S. 343ff. – Gustav Bossard, Die Zinngiesser der Schweiz und ihr Werk (Osnabrück 1978, Neudruck der Ausgabe 1920), Taf. 1. – Die Manessische Liederhandschrift in Zürich. edele frouwen - schoene man. Hrsg. von Claudia Brinker und Dione Flüher-Kiers. Ausstellungskatalog Zürich, Schweizerisches Landesmuseum 1991 (Zürich ²1991), S. 238, Kat. Nr. 97a-b