Der steirische Herzogshut

Der steirische Herzogshut

In: Graz als Residenz. Innerösterreich 1564-1619. Katalog der kulturhistorischen Ausstellung in der Grazer Burg vom 6.Mai bis 30.September 1964. Veranstaltet von der Steiermärkischen Landesbibliothek Joanneum. Herausgegeben von Berthold Sutter. – Graz: Styria 1964. 382. 8°. Objekt-Nr.: 178, S. 79.

Zum Anfang   Zurück   Vorwärts   Zum Ende

Fenster schließen


Leihgeber: Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum (Graz, Steiermark), Museum für Kulturgeschichte und Kunstgewerbe, 12.127
Der steirische Herzogshut

© Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum, Graz


Höhe 20,5 cm, 20 cm Durchmesser

Zackenreif aus vergoldetem Silber mit krabbenbesetztem Bügel und Kreuz aus dem 15. Jahrhundert (Ursprünglich konisch, wie auf der Grabfigur Herzog Ernsts des Eisernen in Stift Rein und dem Temperabildnis Friedrichs IV. in Stift Vorau.) Im Jahre 1766 mit den Perlen an Emailfassungen geschmückt und umgearbeitet. 1790 von den steirischen Ständen nach der Einfügung in die Wiener Sammlungen rückerbeten. Im 19. Jahrhundert wieder neu ausgestattet.


Gertrud Smola


Literatur: Feierliche Übertragung des steierm. Herzoghutes, Gr. Ztg. 11. und 15. Juni 1750, Anh. – Ferd. Krauß, Der steir. Herzogshut, Tagespost 1894, Nr. 346, S. 8. – Joanneum-Festschrift 1911, S. 317. – Bildführer des Kunstgew. Museums 1958. – G. Smola, Sacrale und prof. Goldschmiedekunst aus der Steiermark. Alte und Mod. Kunst Nr. 49/1961, S. 6 und 11.