Juwelenkragen

Juwelenkragen

In: Hunnen und Awaren. Reitervölker aus dem Osten. Katalog der Burgenländischen Landesausstellung im Schloß Halbturn vom 26. April bis 31. Oktober 1996. Begleitbuch und Katalog. Redigiert von Falko Daim. – Eisenstadt: Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung XXII/1, Kultur und Wissenschaft 1996. 488. 8°. Objekt-Nr.: 5.109, S. 267.

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Leihgeber: Museum Keszthely (Ungarn), 60.5.4.1-2
Juwelenkragen

© Nicola Sautner, Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien


Ende 6.-Anfang 7. Jahrhundert
Höhe 18 und 6 mm. Keszthely-Fenékpuszta. Horreum-Gräberfeld. Ungarn. Grab 5.

Vierzehn dreieckige, zweigliedrige Pendilien aus Gold mit Glas- und Perleinlagen, sowie Granulation und sechs dreieckige Knochenplättchen, ursprünglich waren es mehr. Daraus läßt sich ein Juwelenkragen mit sogenannter Wolfszahnverzierung rekonstruieren.


Róbert Müller


Literatur: Lásló BARKÓCZI, A 6th Century Cemetery from Keszthely-Fenékpuszta. Acta Archaeologica Academiae Scientarum Hungaricae 20, 1968, 279 und Taf. LV. 6-25, LVI,6-25. – Éva GARAM, Über Halsketten, Halsschmucke mit Anhängern und Juwelenkragen byzantinitschen Ursprungs aus der Awarenzeit. Acta Archaeologica Academiae Scientarum Hungaricae 43/1-2, 1991, 173-175, Abb. 17.1.