Elektronschale

Elektronschale

In: Hunnen und Awaren. Reitervölker aus dem Osten. Katalog der Burgenländischen Landesausstellung im Schloß Halbturn vom 26. April bis 31. Oktober 1996. Begleitbuch und Katalog. Redigiert von Falko Daim. – Eisenstadt: Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung XXII/1, Kultur und Wissenschaft 1996. 488. 8°. Objekt-Nr.: 4.303, S. 162.

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Leihgeber: Magyar Nemzeti Múzeum (Budapest, Ungarn), Galvano
Elektronschale

© Magyar Nemzeti Múzeum, Budapest


1. Hälfte 5. Jahrhundert
Höhe 11,6 cm, Randdurchmesser 11,6 cm, Wandstärke 4 mm. Szeged - Nagyszéksós.

Halbkugelig, durchbrochen, mit trichterförmiger Mündung. Durch Feuereinwirkung beschädigt und angeschmolzen. Die Wandung ist von drei Reihen zu je 13 kreisförmigen Ausnehmungen durchbrochen, in denen ursprünglich Halbedelsteine oder Glaseinlagen gefaßt waren, deren Schmelzpunkt unter dem des Elektron lag. An der Innenseite des angelöteten Fußes befindet sich eine Inschrift mit griechischen Buchstaben in eingeschlagenen Punktreihen.


Attila Kiss


Literatur: Nándor FETTICH, La trouvaille de tombe princière hunnique a Szeged-Nagyszéksós. Archaeologica Hungarica 32, 1953, 123 m Tat. 15:1-17.1. – Attila KISS, Die goldbeschlagenen Schalen der Fürsten von Szeged - Nagyszéksós und Apahida I-II. Folia Archaeologica 33, 1982, 163-184.