Heilige Maria unter den vier Säulen

Heilige Maria unter den vier Säulen

In: Heiltum und Wallfahrt. Katalog der Tiroler Landesausstellung im Prämonstratenserstift Wilten und in der Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht vom 11. Juni bis 9. Oktober 1988. Redigiert von Gert Ammann. – Innsbruck: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 1988. 280. 8°. Objekt-Nr.: 5.5, S. 220.

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Leihgeber: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Innsbruck, Tirol), Gem. 1631
Heilige Maria unter den vier Säulen

© Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck


Um 1700
Josef Anton Funk (?) (1687-1725)
Öl auf Leinwand, 145,2 x 99,4 cm

Der Legende nach hatten römische Soldaten aus der berühmten Blitzlegion (legio fulminata) bereits hier in Wilten ein Marienbildwerk unter Bäumen verehrt. lm romanischen Gotteshaus (nach 1310) befand sich das Gnadenbild in einem Ziborienaltar inmitten des Kirchenschiffes. Das heutige Gnadenbild – eine Sandsteinskulptur aus dem frühen 14. Jahrhundert – kam erst später in die Kirche. Der Name "Maria unter den vier Säulen" geht auf den nach 1609 erstellten Baldachinaltar auf vier Steinsäulen zurück. Der heute erhaltene Ziborienaltar mit den vier Rotmarmorsäulen wurde von Franz Karl Fischer um 1755 gestaltet.


Gert Ammann