Marienstatue des Propstes Melchior Pfinzing

Marienstatue des Propstes Melchior Pfinzing

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 597, S. 162.

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Leihgeber: Evang. luther. Pfarramt St. Sebald (Nürnberg, Deutschland) - Leihgabe an das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, Inv. Nr. PI. 2964
Marienstatue des Propstes Melchior Pfinzing

© Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg


Leonhard Magt und Stefan Godl, um 1518/1521
Bronze. Höhe 84 cm, Sockel Höhe 20 cm

Der Auftraggeber Melchior Pfinzing (1481 bis 1535) von Nürnberg war Sekretär Maximilians. Propst von St. Sebald in Nürnberg, Domherr in Trient und Verfasser des Theuerdank. Bei einem seiner Aufenthalte in Innsbruck hat er die Statuette für seine Propsteikirche bei seinem Landsmann Stefan Godl in Auftrag gegeben. Sie trägt Pfinzings Wappen und stimmt mit den Frauenstatuetten der Familienheiligen am Grabmal Maximilians überein (heilige Ermelindis).


Erich Egg


Literatur: Bertold DAUN, Eine Marienstatuette Stefan Godls. In: Zeitschrift für bildende Kunst, N. F. Bd. XII (Leipzig 1901), S. 282ff. – W. FRIES, Die St. Sebalduskirche zu Nürnberg (Burg b. Magdeburg 1928), S. 28. – V. OBERHAMMER, Die Bronzestandbilder des Maximiliangrabes in der Hofburg zu Innsbruck (Innsbruck 1935), S. 110f. – E. LUTZE, Die Nürnberger Pfarrkirchen St. Sebald und St. Lorenz (Berlin 1939), S. 41. – E. F. BANGE, Die deutschen Bronzestatuetten des 16. Jahrhunderts (Berlin 1949), Nr. 119. – G. P. FEHRING, A. RESS, Die Stadt Nürnberg {Bayerische Kunstdenkmale - Kurzinventar, München 1961), S. 145. H. R. WEIHRAUCH, Europäische Bronzestatuetten 15.-18. Jahrhundert (Braunschweig 1967), S. 302.