Reliefbildnis Kaiser Maximilians I.

Reliefbildnis Kaiser Maximilians I.

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 572, S. 154.

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Leihgeber: Bayerisches Nationalmuseum (München, Deutschland), H 250
Reliefbildnis Kaiser Maximilians I.

© Bayerisches Nationalmuseum, München


Meister von Ottobeuren, um 1510
Lindenholz, Relief, 39,5 x 29,6 cm. Absplitterungen am unteren Barettrand. Hintergrundbrett und Rahmen neu

1810 aus der Sammlung Schloß Ambras erworben. Der Darstellungstyp geht zurück auf das einst zur Ambraser Sammlung gehörende Porträt des Ambrogio de Predis, datiert 1502 (Wien, Kunsthistorisches Museum, Nr. 69), vermutlich vermittelt durch Bernhard Strigel. Habich und, ihm folgend, Th. Müller, erwogen die Autorschaft des älteren Hans Kels, der 1507 "ettlich bild" für Kaiser Maximilian zu liefern hatte. Da vor 1537 keine gesicherten Arbeiten von Kels bekannt sind, läßt sich diese Hypothese schwer aufrechterhalten. Schädler gelang die stilistische Zuweisung an den Meister von Ottobeuren.


Erich Egg


Literatur: G. HABICH, Die deutschen Schaumünzen des 16. Jahrhunderts, Bd. II 1, (München 1929/1934), S. CXVIII. – Th. MÜLLER, Die Bildwerke in Holz, Ton und Stein von der Mitte des XV. bis gegen Mitte des XVI. Jahrhunderts. Kataloge des Bayer. Nationalmuseums München, Bd. XIII, 2 (München 1959), Nr. 298. – A. SCHÄDLER, Das Werk des "Meisters von Ottobeuren". In: Ottobeuren 764-1964 (Augsburg 1964), S. 145f., Abb. 9.