Bildnis des Ludwig Senfl

Bildnis des Ludwig Senfl

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 401, S. 106.

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Leihgeber: Staatliche Museen zu Berlin (Deutschland), Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett, KdZ 6045
Bildnis des Ludwig Senfl

© Staatliche Museen Berlin (Walter Steinkopf)


Hans Schwarz, 1519/1520
Schwarze und farbige Kreide, 24,1 x 24 cm; ausgeschnitten und aufgeklebt. Auf dem Namensschild in roter Tinte die Nr. 120.

Ludwig Senfl kam wohl schon 1495 als Sängerknabe der kaiserlichen Kapelle nach Augsburg und war ein Freund Hofhaimers und Schüler Heinrich Isaacs. 1520 redigierte Senfl auf Wunsch Konrad Peutingers die Augsburger Liedersammlung "Liber selectarum cantionum", die zur Erinnerung Maximilians geschaffen und dem Kardinal Matthäus Lang gewidmet wurde. Hat bisher als Bildnis des Jacob Ponisio gegolten. Eine Replik befindet sich in Bamberg (J. Heller, Das Leben und die Werke Albrecht Dürers, Bd. II, 1, Bamberg-Leipzig 1827/31, S. 25, Nr. 30).


Erich Egg


Literatur: Staatliche Museen zu Berlin, Die deutschen Meister, herausgegeben von M. J. Friedländer. Beschreibendes Verzeichnis sämtlicher Zeichnungen, bearb. von E. Bock, Bd. I (Berlin 1921), S. 82. – A. LAYER, Augsburger Musikkultur der Renaissance. In: Musik in der Reichsstadt Augsburg (Augsburg o. J.), S. 46, Abb. S. 59.