Bildnis des Konrad Peutinger

Bildnis des Konrad Peutinger

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 364, S. 96.

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Leihgeber: Städtische Kunstsammlungen (Augsburg, Deutschland), 3612
Bildnis des Konrad Peutinger

© Stadtbildstelle Augsburg (Scherer)


Christoph Amberger, 1543
Öl auf Lindenholz, 101 x 73 cm
Inschrift auf der Steinbalustrade: CHONRADO . PEVTINGERO . SEN . PATR . AVGVSTANO . ET. IVRIS CONSVLTO . ÆTATIS . SVÆ . ANNO VIII SVPRA . LXX . FILII . OB . PIETATIS OFFICIA . PATR . FACIVNDVM . CVRAVERVNT SALVT . ANNO . MDXLIII.

Auf der Rückseite das Wappen Peutingers, drei silberne Muscheln auf rotem Querbalken in blauem Feld. Dazugehörig das Bildnis seiner Frau, Margarete, geborene Welser. Beide Gemälde sind ein Geschenk der Kinder an die Eltern (siehe Inschrift).
Konrad Peutinger (1465-1547), Augsburger Patrizier und Humanist, stand mit Maximilian in künstlerischen Fragen ständig in Verbindung. Er wirkte an den meisten Ehrenwerken des Kaisers entscheidend mit, war auch am Grabmal beteiligt und wurde vom Kaiser in allen wichtigen wissenschaftlichen und künstlerischen Fragen zu Rate gezogen.


Erich Egg


Literatur: P. v. STETTERN Beschreibung der Reichsstadt Augsburg (1788), S. 186. – E. HAASLER, Der Maler Christoff Amberger von Augsburg (Heidelberg 1893), S. 87f. – Katalog "Große Deutsche in Bildnissen ihrer Zeit" (Berlin 1936), S. 206. – N. LIEB, Führer durch die Städtischen Kunstsammlungen Augsburg (Augsburg 1953), S. 21.