Fischereiordnung Maximilians I. für Österreich

Fischereiordnung Maximilians I. für Österreich

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 272, S. 69.

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Leihgeber: Archiv der Stadt Wien, H. A., Urk. 5825
Fischereiordnung Maximilians I. für Österreich

© Archiv der Stadt Wien


Wien, 1506 Februar 24
Pergament. Siegel fehlt, kolorierte Abbildung von acht Fischen

Anknüpfend an eine von seinem Vater Friedrich erlassene Ordnung erläßt Maximilian ein Patent, wie gewisse Fischarten (darunter Hechte, Karpfen, Barben, Huchen, Rutten, Welse und Forellen) "nach mass und zal gefangen, hingeben und verkchauft sullen werden". Es hatte sich erwiesen, daß durch unsachgemäßen Fang und durch die Vernichtung der Brut in der Donau und in ihren Nebenflüssen Traun, Ybbs, Enns, Erlauf, Traisen usw. die Wasser verödeten. Der Fischmeister wurde beauftragt, dafür Sorge zu tragen, daß die genannten Fische (deren Abbildungen die Urkunde zieren) den Vorschriften entsprechend gefangen würden.


Erich Egg


Literatur: A. STARZER, Geschichte der Stadt Wien, Bd. II, Tf. XXVIII.