Die Behemsch Schlacht

Die Behemsch Schlacht

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 138, S. 39.

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Leihgeber: Bayerische Staatsbibliothek (München, Deutschland)
Die Behemsch Schlacht

© Bayerische Staatsbibliothek, München


Hans Burgkmair, 1504
Holzschnitt

Nach dem Sieg Maximilians über die pfalzgräflichen Truppen in der "Böhmenschlacht" bei Regensburg am 11. September 1504 erschien in Augsburg dieses Flugblatt, während in Wien ein von Celtis geschriebenes Schauspiel aufgeführt wurde. Die klar gegliederte Darstellung zeigt den Kampfbeginn zwischen den beiden Gegnern; unter ihnen der König Maximilian und Herzog Erich von Braunschweig. Der nicht ausgeführte Feinschnitt weist vermutlich auf die kurze Herstellungszeit zwischen dem Kampf und der rasch darauf folgenden Ausgabe des Flugblattes. Das Zeichen auf der obersten böhmischen Fahne erkannte H. Rupé
als eine Art von Signatur oder Meisterzeichen.
Das Flugblatt ist ein typisches Beispiel der Propaganda, die Maximilian für sich und seine Taten im Reich betrieben hat.


Erich Egg


Literatur: Friedrich DÖRNHÖFFER, Ober Burgkmair und Dürer. In: Beiträge zur Kunstgeschichte (Wien 1903), S. 122. – Hans RUPÉ, Beiträge zum Werk Hans Burgkmairs des Älteren (Borna/Leipzig 1912), S. 33. – Tilman FALK, Hans Burgkmair - Studien zu Leben und Werk des Augsburger Malers (München 1968), S. 48.