Das Hailig Römische Reich mit seinen Gliedern

Das Hailig Römische Reich mit seinen Gliedern

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 103, S. 29.

Zum Anfang   Zurück   Vorwärts   Zum Ende

Fenster schließen


Leihgeber: Universitätsbibliothek Erlangen (Deutschland), Graphische Sammlung
Das Hailig Römische Reich mit seinen Gliedern

© universitätsbibliothek Erlangen (Deutschland), Graphische Sammlung


(Quaternionenadler)
Hans Burgkmair, 1510
Holzschnitt; 28,3 x 38,4 cm

Die Idee des Quaternionenadlers geht auf die Historiographie des 15. Jahrhunderts zurück. Der Doppeladler symbolisiert das weltliche, das Kreuz Christi das kirchliche Imperium. Auf den Flügelspannen vertreten die Wappen der 7 Kurfürsten und des Podests von Rom die Kaisermacher, an den Flügelfedern sind je 4 Wappen der Herzoge, Markgrafen, Landgrafen, Burggrafen, Grafen, Bannerherren, Freiherren, Ritter, Städte, Dörfer und Bauern angebracht. Sie symbolisieren die Säulen des Heiligen Römischen Reiches.


Erich Egg


Literatur: Hartmann SCHEDEL, Weltchronik (Nürnberg 1493), f. 183. – Konrad FISCHNALER, Der Blutbannadler des Deutschen Reiches am alten Stadtrichterhaus zu Innsbruck, Ausgewählte Schriften, Band 2 (Innsbruck 1936), S. 7-21. – Franz Heinz HYE-KERKDAL, Die heraldischen Denkmäler Maximilians I. in Tirol, in: Der Schlern (Bozen 1969), Heft 2/3, S. 58-61.