Lehrbuch für Maximilian (lat.)

Lehrbuch für Maximilian (lat.)

In: Ausstellung Maximilian I. Innsbruck. Katalog der Ausstellung vom 1. Juni bis 15. Oktober 1969. Herausgegeben vom Kulturreferat des Landes Tirol. Für den Inhalt verantwortlich Erich Egg. – Innsbruck: Verlagsanstalt Tyrolia 1969. 112. 8°. Objekt-Nr.: 18, S. 15.

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Leihgeber: Österreichische Nationalbibliothek (Wien), Cod. Vind. Ser. n. 2617
Lehrbuch für Maximilian (lat.)

© Österreichische Nationalbibliothek, Wien


Wien oder Wiener Neustadt, Lehrbüchermeister, um 1466/1467
Pergament, 22ff., 30,5 x 22 cm; mit reichem Miniaturenschmuck, Originaleinband, Wildleder, am Vorderdeckel grün, am Hinterdeckel rot gefärbt, Messingbeschläge

Der Wiener Bürger Stephan Heuner ließ durch den kaiserlichen Kanzleischreiber Wolfgang Spitzweck für Maximilian drei Lehrbücher schreiben. Der Maler ist nicht bekannt und wird mit dem Notnamen "Lehrbüchermeister" bezeichnet. Die Schrift dieser Lehrbücher diente Maximilian später als Vorlage für den Druck des Gebetbuches von 1514.


Erich Egg


Literatur: Abendländische Buchmalerei. Katalog (Wien 1908), Nr. 94. – Maximillan I. Katalog (Wien 1959), Nr. 12, Abb. 6. – Heinrich FICHTENAU, Die Lehrbücher Maximilians I. und die Anfänge der Frakturschrift (Hamburg 1961). – Friedrich III., Kaiserresidenz Wiener Neustadt. Katalog (Wien 1966), Nr. 145,2.