Orgelempore

Orgelempore

In: Die Kunst der Donauschule 1490 - 1540. Katalog der Oberösterreichischen Landesausstellung im Stift St. Florian und im Schloßmuseum Linz vom 14. Mai bis 17. Oktober 1965. Für den Inhalt verantwortlich Otto Wutzel. – Linz: Oberösterreichischer Landesverlag 1965. 321. quer-8°. Objekt-Nr.: 533, S. 231.

Zum Anfang   Zurück   Vorwärts   Zum Ende

Fenster schließen


Leihgeber: Pfarrkirche Vöcklamarkt (Oberösterreich), Westempore
Orgelempore

© M. Eiersebner, Linz


Bezeichnet 1512, 1533, erbaut von Stephan Wultinger.

Die zweijochige, vierachsige Westempore ist dreimal gebrochen. Die Maßwerkbrüstung ruht auf vier reichverzierten Kielbögen. Alle Pfeiler und deren Basen bieten in ihrer Ausschmückung ein reiches Musterbuch von Ornamenten, die in der Donauschule aus dem Holzbau in die Hochkunst aufgenommen werden. Anbringung von grob gearbeiteten Steinbildwerken aus der Bauhütte. Verquickung von Elementen der Donaukunst (kerbschnittartige Verzierungen) mit solchen des Zeitstiles (Kielbogen, Maßwerk).


Rupert Feuchtmüller, Benno Ulm


Literatur: Walther BUCHOWIECKI, Die gotischen Kirchen Österreichs (Wien 1952), S. 98f.