Bildnis des Salzburger Erzbischofs Kardinal Matthäus Lang von Wellenburg (reg. 1519-1540)

Bildnis des Salzburger Erzbischofs Kardinal Matthäus Lang von Wellenburg (reg. 1519-1540)

In: Die Kunst der Donauschule 1490 - 1540. Katalog der Oberösterreichischen Landesausstellung im Stift St. Florian und im Schloßmuseum Linz vom 14. Mai bis 17. Oktober 1965. Für den Inhalt verantwortlich Otto Wutzel. – Linz: Oberösterreichischer Landesverlag 1965. 321. quer-8°. Objekt-Nr.: 361, S. 146.

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Leihgeber: Residenzgalerie Salzburg, 30, Leihgabe des KHM Wien
Bildnis des Salzburger Erzbischofs Kardinal Matthäus Lang von Wellenburg (reg. 1519-1540)

© M. Eiersebner, Linz


Meister der Donauschule von 1529 (Wolf Huber?)
Datiert 1529. Öl auf Pergament, 1954 vollständige Übertragung auf Mahagoni, 76,5 x 61,5 cm

Das eindrucksstarke Bildnis zeigt den geistlichen Landesherrn und Kardinal vor seiner Residenzstadt Salzburg. So eindeutig also die Identität des Dargestellten ist, so unsicher ist noch die Zuweisung an einen bestimmten Maler. Die prägnante Erfassung und lebendige Wiedergabe der Persönlichkeit sowie der soziale Rang des Porträtierten legen den Schluß nahe, daß es nicht irgendein "Meister" gewesen sein kann, der dieses Bildnis geschaffen hat. Der Name Wolf Huber drängt sich auf. Doch soll die Entscheidung über diese Zuschreibung erst nach dem Vergleich der entsprechenden Originale, wie ihn die Ausstellung ermöglichen wird, gefällt werden.


Franz Fuhrmann


Literatur: Walter. HUGELSHOFER, Wolf Huber als Bildnismaler, in: Pantheon 24 (München 1939), S. 230-236. – Katalog der Residenzgalerie (Salzburg 1962), Nr. 182. – Franz FUHRMANN, Salzburg in alten Ansichten (Salzburg 1963), S. 292, dort weitere Spezialliteratur.