Hündchen aus Glas

Hündchen aus Glas

In: Die Kelten in Mitteleuropa. Kunst, Kultur, Wirtschaft. Katalog der Salzburger Landesausstellung im Keltenmuseum Hallein, Österreich, vom 1. Mai bis 30. September 1980. Redigiert von Ludwig Pauli. – Salzburg: Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung Kultur 1980. 339. 8°. Objekt-Nr.: 176, S. 280.

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Leihgeber: Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz (Deutschland), 0,4011
Hündchen aus Glas

© Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz


160-80 vor Chr.
Wallertheim Grab 31 (Alzey-Worms, Deutschland)
Länge 2,1; Höhe 1,6 cm

Kleine Hundefigur mit vorgestrecktem Kopf, spitzen Ohren, hohlem, walzenförmigem Körper (am Hinterteiloffen), stummelartigen, gespreizten Beinen sowie kurzem, hochgestelltem und nach vorn geringeltem Schwanz. Blauer Glaskörper mit weißen Schraubfäden; an den Ohren, dem Schwanz und den Beinen aufgesetzte gelbe Schraubfäden.


Ludwig Pauli


Literatur: Heinz SCHERMER, Eine gläserne Hundefigur der Spätlatenezeit aus Wallertheim/Rheinhessen. Germania 29 (1951), S. 250ff. – John Vincent Stanley MEGAW, Art of the European iron age. A study of the elusive image (Bath 1970), S. 121 mit Farbtafel V a. – Paul-Marie DUVAL, Die Kelten. Universum der Kunst 25 (München 1978), S. 196, Abb. 204 (Datierung falsch). – Harald POLENZ, Latènezeitliche Hundeplastiken aus Süd- und Rheinhessen. Fundberichte aus Hessen 14 (1974), S. 255ff. mit Abb. 1.