© Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart
2. Hälfte 4. Jahrhundert
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In diesem 1979 entdeckten Kammergrab sind beispielhaft die in elbgermanischen Traditionen wurzelnden Elemente der frühalamannischen Frauentracht vereinigt: zwei auf den Schultern gefundene silberne Armbrustfibeln, die den peplosartigen Rock hielten; eine golddrahtgeschmückte Silbernadel (Länge 16 cm) zum Feststecken eines Kopftuchs; silberner Fingerring; prachtvolle, mit Silberringlein bereicherte Halsketten aus "einheimischen", germanischen Bernsteinperlen sowie importierten provinzialrömischen Glasperlen. Außer Armring und Kamm aus Bein und einem eisenbeschlagenen Holzkasten sind vor allem Tongeschirr wiederum einheimischer und römischer Provenienz für Speise und Trank und die unmittelbar daneben angetroffenen Reste zweier Spanferkel zu nennen.
Max Martin
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