© Hans Burgstaller
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Kleinmodell eines Erzbergbaues; ca. 14 cm Durchmesser, 25 cm Höhe, auf rundem Holzsockel stehend. Einfaches Holzgerüst, umkleidet mit kleinen Erz- und Gesteinsstückchen. Darstellung von einzelnen Szenen aus dem Erzbergbau: Arbeit vor Ort durch Feuersetzen und unter Einsatz von Schlegel und Eisen, Erzförderung mit Handkorb und Spurnagelhunt, händisches Pochen und Sortieren der Erze, Beaufsichtigung des Betriebes durch einen Steiger, zuletzt Prüfung des gewonnenen Erzgutes durch zwei Bergoffiziere oder Gewerken.
Insgesamt 17 Wachsfiguren von ca. 2 ½ cm Größe, die Bergleute in bergmännischer Tracht darstellen.
Herkunft und Alter des Handsteins unbekannt; Reste einer Beschriftung auf schmalen Papierstreifen geben hierüber keine Auskunft. Nach der mineralogischen Ausstattung könnte der Handstein aus dem Tiroler Erzbergbau (16.-17. Jahrhundert?) stammen. Die dargestellten Szenen erinnern an einzelne Illustrationen des Schwazer Bergbuches oder des Werkes von Georg Agricola: De re metallica.
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