Anhänger mit Kameo: Krankheitsdämon Antaura

Anhänger mit Kameo: Krankheitsdämon Antaura

In: Kunst des Heilens. Aus der Geschichte der Medizin und Pharmazie. Katalog der Niederösterreichischen Landesausstellung in der Kartause Gaming vom 4. Mai bis 27. Oktober 1991. Wissenschaftliche Ausstellungsleitung von Manfred Skopec. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 276. – Wien: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Kulturabteilung 1991. XVI, 893. 4°. Objekt-Nr.: 3.20, S. 222.

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Leihgeber: Kunsthistorisches Museum (Wien), VII 862
Anhänger mit Kameo: Krankheitsdämon Antaura

© Kunsthistorisches Museum, Wien


Römisch, 3. Jahrhundert nach Chr.
Fundort: angeblich Rom
Zweischichtiger Onyx, Goldfassung antik, 1,5 x 1,2 cm
(Fassung 2,5 x 2,2 cm)

Die aus den Wellen auftauchende weibliche Gestalt erinnert an Darstellungen der Nereide Galene, deren Name die Meeresstille bedeutet. Aufgrund der Beschwörungsformel EXI A ME EXI (= weiche von mir, weiche) in den durchbrochenen Feldern der Fassung dürfte aber der Krankheitsdämon Antaura gemeint sein.


Kurt Gschwantler


Literatur: Die Kameen im Kunsthistorischen Museum Wien, bearb. von Fritz Eichler und Ernst Kris (Wien 1927), 84 Nr. 88 Taf. 16. – Alphins BARB, Der Römische Limes in Österreich 16 (1926), 63f. Abb. 21.