Klappsonnenuhr

Klappsonnenuhr

In: Gotik in der Steiermark. Katalog der Steirischen Landesausstellung im Stift St. Lambrecht vom 28. Mai bis 8. Oktober 1978. Veranstaltet vom Kulturreferat der Steiermärkischen Landesregierung. Redigiert von Elisabeth Langer. – Graz: Kulturreferat der Steiermärkischen Landesregierung 1978. 344, 112. 8°. Objekt-Nr.: 283, S. 312.

Zum Anfang   Zurück   Vorwärts   Zum Ende

Fenster schließen


Leihgeber: Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum (Graz, Steiermark), Kunstgewerbesammlung, 4525
Klappsonnenuhr

© Foto Fürböck, Graz


Süddeutsch; 1455
Messing. 8,0 x 5,8 cm.

Über dem Kompaß halten zwei Wildmänner den österreichischen Bindenschild; die Datierung auf dem Gelenkstück des Deckels. Die Sonnenuhr war, wie das Wappen zeigt, für ein Mitglied des habsburgischen Hauses bestimmt (möglicherweise für Friedrich III.). Von den gleichartigen bekannten Sonnenuhren gehörten drei auch hochgestellten Persönlichkeiten: Friedrich III. (siehe "Klappsonnenuhr, 1451"); Papst Paul II. (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum); Erzherzog Sigmund von Tirol (1456, München, Bayerisches Nationalmuseum); eine weitere derartige Sonnenuhr in Wien, Kunsthistorisches Museum.


Hermann Filitz

Gehe zu: Klappsonnenuhr, 1451


Literatur: Enst ZINNER, Die ältesten Räderuhren und modernen Sonnenuhren, in: 28. Bericht der naturforschenden Gesellschaft (Bamberg 1939), S. 82ff.