Andreas Hofer in der Burg zu Innsbruck

Andreas Hofer in der Burg zu Innsbruck

In: Ostarrîchi - Österreich 996-1996. Menschen, Mythen, Meilensteine. Katalog der Österreichischen Länderausstellung in Neuhofen an der Ybbs und St. Pölten. Herausgegeben von Ernst Bruckmüller und Peter Urbanitsch. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 388. – Horn: Berger 1996. XXIV, 736. 4°. Objekt-Nr.: 6.2.11, S. 155.

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Leihgeber: BMV, Wien, PE 317
Andreas Hofer in der Burg zu Innsbruck

© Bundesmobiliensammlungen-Wien, Wien (Foto Haller)


Franz Defregger (1835-1921)
Öl auf Leinwand, 125 x 172 cm

Nach der siegreichen Schlacht am Bergisel am 13. August 1809 zog am Maria-Himmelfahrtstag, dem 15. August, Andreas Hofer mit seinen Bauern in Innsbruck ein. Er übernahm als "Ober-Commandant in Tyrol", wenn auch nicht im Auftrag, so doch im Namen des Kaisers, die Regierung. Von der Innsbrucker Hofburg aus kümmerte er sich um die Sicherung der Grenzen, die zivile Verwaltung besorgte unter Hofers Leitung eine Generaladministration, in der Beamte als Fachleute wirkten. Die erwartete Hilfe aus Wien zur Fortführung des Kampfes blieb fast völlig aus; der Kaiser ließ Hofer lediglich ein anerkennendes Handbillet, eine goldene Ehrenkette und einen bescheidenen Geldbetrag überbringen.


Peter Urbanitsch


Literatur: Die tirolische Nation 1790-1820, Ausstellungskatalog (Innsbruck 1984); Josef Riedmann, Geschichte Tirols (Wien 1982); Meinrad Pizzinini, Andreas Hofer. Seine Zeit – sein Leben – sein Mythos (Wien 1984).