Gültbuch

Gültbuch

In: Adel im Wandel. Politik, Kultur, Konfession 1500-1700. Katalog der Niederösterreichischen Landesausstellung auf der Rosenburg vom 12. Mai bis 28. Oktober 1990. Redigiert von Herbert Knittler, Gottfried Stangler und Renate Zedinger. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 251. – Wien: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Kulturabteilung 1990. 612.4°. Illustr. Objekt-Nr.: 13.03, S. 301.

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Leihgeber: Niederösterreichisches Landesarchiv (Wien), Ständ. Arch., Gültbücher
Gültbuch

© Alpenland, Wien


Wien, 1636/1637.
Papierhandschrift, Einband: Roter Samt über Holz, Messingbeschläge, Messingbuckel-Schließbänder aus rotem Samt. Auf dem vorderen und hinteren Buchdeckel in Gold eingepreßtes Landeswappen. 44 x 35 cm, Stärke des Buchrückens 26 cm.

"Gültbuch" ist der Name des niederösterreichischen ständischen Steuerkatasters. Das "Gültbuch" ist nach Landesvierteln gegliedert und enthält Richtzahlen ("taxierte Gültpfunde") zur Bemessung der "Gültsteuern" für Prälaten, Herren, Ritter, Städte und Märkte, Priesterschaften.
Der hier gezeigte Band für das "Viertel ober dem Manhartsberg" stellt eine Prunkausfertigung dar; die dem praktischen Gebrauch dienenden Gültbücher sind einfacher ausgestattet.




Literatur: S. Adler, Das Gültbuch von Nieder- und Oberösterreich und seine Function in der ständischen Verfassung (Stuttgart 1898); S. Petrin-M. Weltin, Zum System der Gültbesteuerung in Niederösterreich, UH 43 (1972), bes. 177ff.