Jagdgassel mit Hirschstangen geschmückt

Jagdgassel mit Hirschstangen geschmückt

In: Jagd einst und jetzt. Katalog der Niederösterreichischen Landesausstellung im Schloß Marchegg vom 29. April bis 15. November 1979. Herausgegeben vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Bearbeitet von Gerhard Winkler. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 77. – Wien: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Kulturabteilung 1978. 468. 8°. Objekt-Nr.: 735, S. 463.

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Leihgeber: Kunsthistorisches Museum (Wien), Wagenburg, W 88
Jagdgassel mit Hirschstangen geschmückt

© Kunsthistorisches Museum, Wien


Aus den Hofstallungen 1919 übernommen, alte Bezeichnung Renn-GasseI aus Hirschgeweihen Nr. 3.

Der einsitzige Schlitten, der vom Jagdherrn rittlings selbst kutschiert wurde und auch oft zu sportlichen Fahrten mit hohem Tempo gefahren wurde, ruht auf Kufenböcken aus Hirschstangen. Der Fahrer wird durch zwei Drahtgitter vor dem hochgeworfenen Schnee geschützt. Der Schlitten ist um 1880 gebaut worden und stammt aus dem Besitz des Kronprinzen Rudolph.


Georg Kugler


Literatur: KUGLER, Die Wagenburg in Schönbrunn, Graz 1977, S. 72, T. 57.