Kanne

Kanne

In: Jagd einst und jetzt. Katalog der Niederösterreichischen Landesausstellung im Schloß Marchegg vom 29. April bis 15. November 1979. Herausgegeben vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Bearbeitet von Gerhard Winkler. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 77. – Wien: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Kulturabteilung 1978. 468. 8°. Objekt-Nr.: 41, S. 257.

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Leihgeber: Kunsthistorisches Museum (Wien), Sammlung für Plastik und Kunstgewerbe, 3773
Kanne

© Information: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Kultur


Hirschhorn, mit figürlichem Dekor – Tierbildern und Jagdszenen – auf Elfenbein und Bein. Süddeutschland, Ende 17. Jahrhundert. Höhe 30,8 cm, Breite 21,4 cm.

Der Körper der balusterförmigen Kanne ist aus Hirschhorn gebildet, der Ausguß in Form eines Wildschweines, Henkel und Zierreifen mit Tierkampf und Jagddarstellungen aus Elfenbein, beziehungsweise weißem Bein.
Die Kanne gehörte sicherlich zu einer sogenannten Jagdschüssel (vgl. vorhergehende Katalognummer), doch ist nicht sicher, ob zu der hier ausgestellten, da die beiden Stücke anscheinende verschiedener Provenienz sind.


Manfred Leithe-Jasper

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Literatur: Vgl. Christian THEUERKAUFF, Die Jagd in der Kunst- Elfenbeinschnitzerei aus dem Barock, Hamburg-Berlin 1967, Nr. 16.