Abakus

Abakus

In: Schauplatz Mittelalter Friesach. Kärntner Landesausstellung 2001. Bd. II: Katalog (Die Stadt im Mittelalter. Eine kulturhistorische Ausstellung im Fürstenhof zu Friesach 2001). Herausgegeben vom Land Kärnten. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Günther Hödl. Redigiert von Barbara Maier. – Klagenfurt: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung Kultur 2001. 311. 8°. Objekt-Nr.: 07.01, S. 125.

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Leihgeber: Städtisches Museum Göttingen (Deutschland)
Abakus

© Städtisches Museum Göttingen (H. Starosta)


Kopie nach einem Vorbild aus der Zeit um 1530/1535
Länge 65 cm, Breite 58 cm; Holz, bemalt

Rechenbretter und Rechentische wurden seit der Antike bis zum Aufkommen des Rechnens mit indisch-arabischen Ziffern (um 1500) benutzt.
Mit dazugehörigen frei beweglichen Rechensteinen konnten darauf die vier Grundrechnungsarten ausgeführt werden. Die auf der Göttinger Kopie erscheinenden indisch-arabischen Ziffern, die notabene nicht in der üblichen Reihenfolge aufsteigend angeordnet sind, datieren das Rechenbrett in den Übergang vom Mittelalter zur frühen Neuzeit.


Jens-Uwe Brinkmann