© Städtisches Museum Göttingen (H. Starosta)
Kopie nach einem Vorbild aus der Zeit um 1530/1535
Länge 65 cm, Breite 58 cm; Holz, bemalt
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Rechenbretter und Rechentische wurden seit der Antike bis zum Aufkommen des Rechnens mit indisch-arabischen Ziffern (um 1500) benutzt.
Mit dazugehörigen frei beweglichen Rechensteinen konnten darauf die vier Grundrechnungsarten ausgeführt werden. Die auf der Göttinger Kopie erscheinenden indisch-arabischen Ziffern, die notabene nicht in der üblichen Reihenfolge aufsteigend angeordnet sind, datieren das Rechenbrett in den Übergang vom Mittelalter zur frühen Neuzeit.
Jens-Uwe Brinkmann
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