Typar von Villach

Typar von Villach

In: Schauplatz Mittelalter Friesach. Kärntner Landesausstellung 2001. Bd. II: Katalog (Die Stadt im Mittelalter. Eine kulturhistorische Ausstellung im Fürstenhof zu Friesach 2001). Herausgegeben vom Land Kärnten. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Günther Hödl. Redigiert von Barbara Maier. – Klagenfurt: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung Kultur 2001. 311. 8°. Objekt-Nr.: 04.09, S. 69.

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Leihgeber: Museum der Stadt Villach (Kärnten), AV/2
Typar von Villach

© Museum und Archiv der Stadt Villach (Ktn.)


Um 1270
Durchmesser 5,7 cm, Tiefe (Platte) 0,4 cm, an der Rückseite eine starre, 0,9 cm hohe Ringöse; Messing, feuervergoldet

Das älteste erhaltene Typar aller Städte Österreichs war als "großes Siegel" durch mehr als fünf Jahrhunderte in Gebrauch.
Der früheste nachgewiesene Abdruck davon hängt an einer Urkunde von 1282. Der Dreiecksschild zeigt das Villacher Stadtwappen, nämlich den nun etwas anders als beim ältesten Siegel von 1240 auf einer Felsspitze stehenden Adlerfang auf gegittertem Grund;
Umschrift: +.S.(igillum) ClVITATlS. VILLACENSIS – Siegel der Stadt Villach.


Dieter Neumann


Literatur: Dieter NEUMANN, Siegel und Wappen der Stadt Viffach In: Neues aus Alt-Villach 33 (1996), S. 10-115.
Romanische Kunst in Österreich. Ausstellung in der Minoritenkirche Krems-Stein vom 21. Mai bis 25. Oktober 1964. Veranstaltet von der Stadtgemeidne Krems an der Donau. Redigiert von Harry Kühnel (Wien 1964), Nr. 232 bzw. S. 299f.