© Benediktinerstift Melk (N.Ö.)
Süddeutsch, 1. Hälfte 14. Jahrhundert
Höhe 15 cm, Breite 17 cm, Tiefe 12 cm; Holz, Stoff; Seide, Wolle, Goldfäden, Glasflüsse
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Bei diesem Behälter gibt es kein äußeres Indiz für einen ursprünglichen Gebrauch im sakralen Bereich: Die aufgestickten Motive Tiere mit aufgenähten Augen aus Glas, Buchstaben etc. verleihen ihm einen heraldischen Charakter und weisen auf eine profane Erstverwendung als Schmuckkassette hin; als Geschenk an das Stift Melk gekommen, hat sie dann wohl als Reliquienbehältnis gedient.
Die truhenförmige Kassette steht auf Füßchen, trägt ein nach hinten aufklappbares Walmdach und ist zur Gänze mit besticktem Textil verkleidet.
Barbara Maier
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