Graf Sigmund Friedrich Khevenhüller mit seinen beiden Gemahlinnen Maria Renata Gräfin Tannhausen und Ernestine Gräfin Rosenberg vor dem Projekt für Schloß Riegersburg

Graf Sigmund Friedrich Khevenhüller mit seinen beiden Gemahlinnen Maria Renata Gräfin Tannhausen und Ernestine Gräfin Rosenberg vor dem Projekt für Schloß Riegersburg

In: Prinz Eugen und das barocke Österreich. Katalog der Ausstellung der Republik Österreich und des Landes Niederösterreich in den Marchfeldschlössern Schloßhof und Niederweiden vom 22. April bis 26. Oktober 1986. Redigiert von Karl Gutkas. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 170. – Wien: Kuratorium zur Veranstaltung der Ausstellung 1986. XXXI, 479. 8° Objekt-Nr.: 21.23, S. 432.

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Graf Sigmund Friedrich Khevenhüller mit seinen beiden Gemahlinnen Maria Renata Gräfin Tannhausen und Ernestine Gräfin Rosenberg vor dem Projekt für Schloß Riegersburg

© Privatbesitz


Photo eines Aquarells in Privatbesitz.

Rechts im Bild findet sich F. A. Pilgrams Projekt für den repräsentativen Umbau des um 1580 errichteten Wasserschlosses Riegersburg dargestellt. Der Baumeister hatte in seine Schloßplanung den vorhandenen Kastelltypus einzubeziehen. Die erste Bauperiode von 1731-1736 sah vorerst nur den weitgehenden Umbau zweier Trakte, der Südseite mit der Hauptfassade und den vortretenden älteren Ecktürmen sowie des anschließenden Osttrakts, vor. Einer späteren Phase gehören die Ausbauten der übrigen Teile an, die jedoch - mit Ausnahme des neugebauten zweigeschossigen Kapellenraumes - unter Beibehaltung gewisser Unregelmäßigkeiten des Baubestandes, im wesentlichen nur einer Fassadenregulierung unterzogen wurden. 1755 konnte die neue Schloßkapelle geweiht werden. Von den halbkreisförmigen Abschlußbauten des Vorhofes kam schließlich nur der rechtsseitige zustande, ebenso wurde auf die Gestaltung des Schloßplateaus mit Bastionen verzichtet.


Wilhelm Georg Rizzi


Literatur: Hanna DORNIK-EGGER, Franz Anton Pilgram, der Baumeister von Schloß Riegersburg. In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege XXI (1967), S. 141ff.