Ursprungslegende von Maria Langegg

Ursprungslegende von Maria Langegg

In: Prinz Eugen und das barocke Österreich. Katalog der Ausstellung der Republik Österreich und des Landes Niederösterreich in den Marchfeldschlössern Schloßhof und Niederweiden vom 22. April bis 26. Oktober 1986. Redigiert von Karl Gutkas. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 170. – Wien: Kuratorium zur Veranstaltung der Ausstellung 1986. XXXI, 479. 8° Objekt-Nr.: 17.63, S. 370.

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Ursprungslegende von Maria Langegg

© Ausstellungsleitung


Andachtsbildchen, Kupferstich.
Nach einem Stich in Augustin M. Romer, Servitus Mariana.

Zu Beginn des 17. Jahrhundert löste Matthias Häring, Besitzer des Gutes Langegg, sein Versprechen ein, nach Gesundung seiner Tochter Maria Klara eine Kapelle für das Marienbild errichten zu lassen, an das er sich um Hilfe gewandt hatte. 1647 übernahmen die Serviten die Betreuung der Kapelle, ein Kloster konnte mit Hilfe privater Spenden und durch das Opfergeld der Pilger gebaut werden, schließlich legte man 1765 den Grundstein für die jetzige Kirche. Das Gnadenbild, eine Kopie des Gnadenbildes von S. Maria del Popolo in Rom, wurde bei allen möglichen Krankheiten angerufen und erhielt den Beinamen "Maria, heil der Kranken". Das Andachtsbildchen zeigt den Stifter des Gnadenortes, Matthias Häring, kniend vor dem Marienbild, zu dem er um Hilfe für sein krankes Kind bittet.


Susanne Dressler