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Kopie.
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Von den unterschiedlichsten Weltsichten des Mittelalters sticht diese reich ausgeschmückte Radkarte aus dem Kloster Ebstorf, Niedersachsen, hervor. Sie wurde 1830 wiederentdeckt, im Verlauf des Zweiten Weltkriegs zerstört und liegt nur mehr als Kopie vor. Die ursprüngliche Karte (1. Hälfte 13. Jahrhundert) bestand aus 30 Pergamentblättern. Diese waren mit Pergamentstreifen zusammengenäht. Der Kreisdurchmesser betrug 3,58 m was einer Fläche von 12,5 m² entspricht. Im reich variierten T-O-Schema sind zahlreiche bildliche Darstellungen verwoben, die auf biblische Stätten oder auf allerlei Fabelgeschichten hinweisen. Die Karte ist nicht nur geographisch interessant, sondern im eigentlichsten Sinne Bestandsaufnahme des mittelalterlichen Weltbildes.
Rita Münzer
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