Seckau, Klosterkirche Mariae Himmelfahrt

Seckau, Klosterkirche Mariae Himmelfahrt

In: 1000 Jahre Babenberger in Österreich. Katalog der Niederösterreichischen Jubiläumsausstellung im Stift Lilienfeld vom 15. Mai bis 31. Oktober 1976. Veranstaltet vom Bundesland Niederösterreich. Bearbeitet von Erich Zöllner, Karl Gutkas, Gottfried Stangler, Gerhard Winkler. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 66. – Wien: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Kulturabteilung 1976. XXIII, 774. 8°. Objekt-Nr.: 903b, S. 492.

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Leihgeber: Augustinerchorherrenstift Seckau (Steiermark), Klosterkirche Mariae Himmelfahrt
Seckau, Klosterkirche Mariae Himmelfahrt

© Foto Herbert Fasching, Wilhelmsburg


Photo

Säulenreihe, Durchblick vom nördlichen Seitenschiff ins Mittelschiff nach Osten.
Dem mit Reliefs versehenen Achteckpfeiler b folgen zwei Säulen aa und ein quadratischer Pfeiler mit Halbsäule vorne und rückwärts c. Von den beiden rückwärtigen, streng geometrischen Würfelkapitellen hebt sich das floralkelchförmige Kapitell der vorderen Rundsäule gleichsam "organisch" ab.
Der eigenwillige Achteckpfeiler wird durch die esoterische theologische Symbolik seiner Figuren völlig rätselhaft; sie müssen auch merklich später entstanden sein. Die ziemlich flachen Basen haben verschliffene, glatte Eckknollen und sind immer wieder durch Riemchen artikuliert.




Literatur: Benno ROTH, Die Symbolik der Reliefs am achteckigen Pfeiler in der Seckauer Basilika (Seckau o. J.).