SCHEMA DES ALTARS AUS DER SPITALSKIRCHE IN BAD AUSSEE

SCHEMA DES ALTARS AUS DER SPITALSKIRCHE IN BAD AUSSEE

In: Ausstellung Friedrich III. Kaiserresidenz Wiener Neustadt. Katalog der Ausstellung in St. Peter an der Sperr, Wiener Neustadt, vom 28. Mai bis 30. Oktober 1966. Herausgegeben vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Schriftleitung Peter Weninger. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 29. – Wien: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Kulturreferat 1966. 436. 8°. Objekt-Nr.: 235, S. 403.

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Leihgeber: Spitalskirche Bad Aussee (Steiermark)
SCHEMA DES ALTARS AUS DER SPITALSKIRCHE IN BAD AUSSEE

© Information: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung Kultur


Schema.
1. Oberteil mit Rahmen: 163 x 220,5 cm.
2. Flügel: 153,3 x 104,17 cm, ohne Rahmen: 145 x 96 cm.
3. Predella: 33 x 226,5 cm oben, 194,5 cm unten.
4. Predella: 12,5 cm, Oberteil: 11 cm.

1 Mitteltafel:
Gnadenstuhl, Gott-Vater, -Sohn und Heiliger Geist mit den 12 Aposteln und musizierenden Engeln. Im Nimbus Gottvaters die Umschifft: "sich an mensch das leyden meynes sons."
Festtagsseite (Flügel geöffnet)
Tafel 2 laut Inschrift: "in den kor gehorn alle heylige beichtier"
3 laut Inschrift: "in den kor gehorn weltlich gereche mensch"
4 laut Inschrift: "in den kor gehorn di reynen iunffraun gotts"
5 laut Inschrift: "in den kor gehorn di heyligen frawen und vittib"
Werktagsseite (Flügel geschlossen)
Tafel 6 Links die Heilige Katharina, rechts Heilige Barbara
7 Verkündigung
8 Heimsuchung
9 Links Heilige Dorothea, rechts Heilige Margaretha
10 Links Heilige Ottilie, rechts Heilige Apollonia
11 Geburt Christi
12 Heiligen 3 Könige
13 Links Heilige Agnes, rechts Heilige Ursula
Predella: Zwei Engel mit dem Schweißtuch der Heiligen Veronika, flankiert von den Wappen Österreichs und Steiermarks. Unter dem Antlitz auf dem Schweißtuch A E I O V.
Band: zwischen Oberteil und Predella, bei offenem und geschlossenem Altar sichtbar, mit Inschrift: MARIA MEMENTO MEI 1449.


Rupert Feuchtmüller

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Literatur: Carl SCHNAASE, Zur Geschichte der österreichischen Malerei im 15. Jahrhundert. In: Mitteilungen der Kaiserlich-Königlichen Central-Commission 7 (1862), S. 210.
Josef GRAUS, Kaiser Friedrichs III. Kirchen und Altarstiftungen. In: Kirchenschmuck NF 36 (1905), Nr. 7, S. 127ff.
Otto FISCHER, Altdeutsche Malerei in Salzburg (= Kunstgeschichtliche Monographien 12, Leipzig 1908), S. 55ff.
Otto PÄCHT, Österreichische Tafelmalerei der Gotik (Augsburg u.a. 1929), S. 82.
Otto BENESCH, Der Meister des Krainburger Altares. In: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte VII (1930), S. 153.
Alfred STANGE, Deutsche Malerei der Gotik, Bd. 11: Österreich und der ostdeutsche Siedlungsraum von Danzig bis Siebenbürgen in der Zeit von 1400 bis 1500 (München/Berlin 1961), S. 35f.
Otto DEMUS, Der Meister von Gerlamos. In: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien NF XII (1938), S. 103 u. NF XIII (1944), Abb. 80.
Europäische Kunst um 1400. 8. Ausstellung unter den Auspizien des Europarates. Kunsthistorisches Museum Wien, 7. Mai 1962 bis 31. Juli 1962. Katalog (Wien 1962), Nr. 60.
Az Esztergomi Kersztény Muzeum 1964, Abb. X/231.