Die Wappenwand an der St. Georgskirche in Wiener Neustadt, Ausschnitt

Die Wappenwand an der St. Georgskirche in Wiener Neustadt, Ausschnitt

In: Ausstellung Friedrich III. Kaiserresidenz Wiener Neustadt. Katalog der Ausstellung in St. Peter an der Sperr, Wiener Neustadt, vom 28. Mai bis 30. Oktober 1966. Herausgegeben vom Amt der Niederösterreichischen Landesregierung. Schriftleitung Peter Weninger. Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums. N.F. 29. – Wien: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Kulturreferat 1966. 436. 8°. Objekt-Nr.: 41, S. 312.

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Die Wappenwand an der St. Georgskirche in Wiener Neustadt, Ausschnitt

© Foto Ritter, Wien


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Die an der dem Burghof zugewendeten Ostwand der St. Georgskirche angebrachte berühmte Wappenwand entstand um das Jahr 1453. Das in einer Nische unter einem gotischen Baldachin befindliche Standbild Friedrichs III. ist von 14 Wappen der habsburgischen Länder umgeben; die übrigen 93 Wappen sind Phantasiewappen und haben bereits zu mancherlei Deutungen Anlaß gegeben. Die Anregung für diese Wappenwand gab wahrscheinlich die "Österreichische Landeschronik" des zirka 1340 in Wien geborenen Klerikers Leopold Stainreuter.




Literatur: Josef Scheiger, Bilder aus der Neustadt VIII. In: Hormayr's Taschenbuch (1827), S. 83ff.
Die Neustädter Burg und die k. u. k. Theresianische Militärakademie. Ein Führer in militärischer und kunstgeschichtlicher Beziehung. Hrsg. von Johann Jobst (Wien 1908), S. 131ff.
Josef MAYER, Geschichte von Wiener Neustadt, Bd. II: Wiener Neustadt in der Neuzeit (Wiener Neustadt 1927), S. 428ff.
Alphons LHOTSKY, Quellenkunde zur mittelalterlichen Geschichte Österreichs (= Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Erg.-bd. 19, Graz/Köln 1963), S. 317.