Siegfried und Krimhilde

Siegfried und Krimhilde

In: Die Ritter. Katalog der Burgenländischen Landesausstellung 1990 auf der Burg Güssing vom 4. Mai bis 28. Oktober 1990. Redigiert von Harald Prickler. Burgenländische Forschungen. Sonderband. 8. – Eisenstadt: Amt der Burgenländischen Landesregierung, Landesarchiv - Landesbibliothek 1990. 338. 4° Objekt-Nr.: XI 62, S. 320.

Zum Anfang   Zurück   Vorwärts   Zum Ende

Fenster schließen


Leihgeber: Privatsammlung
Siegfried und Krimhilde

© Burgenländisches Landesarchiv und Burgenländisches Landesmuseum, Eisenstadt


Carl Arnold Gonzenbach (1806-1885), nach Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872).
Stahlstich, 11 x 15 cm.

Der Maler Julius Schnorr von Carolsfeld hat sich mit dem Thema der Nibelungensage in verschiedenen Formen auseinandergesetzt. Im Auftrage Ludwigs II. in Bayern freskierte er fünf Säle in der Münchner Residenz in den Jahren 1827-1867, nachdem der König das Sujet der Nibelungensage, das im 19. Jahrhundert besonders populär war - man denke nur an Friedrich Hebbel oder Richard Wagner - ebenfalls für sich entdeckt hatte. Diese unter anderem im Raume des heutigen Österreichs spielende Sage wurde vor allem im süddeutschen Raum besonders bekannt und vielfach bearbeitet; diese Rezeption hatte auch mit politischen Ideen und einer Identitätsfindung zu tun.


Áron Petneki