Spielstein für ein Brettspiel

Spielstein für ein Brettspiel

In: Die Ritter. Katalog der Burgenländischen Landesausstellung 1990 auf der Burg Güssing vom 4. Mai bis 28. Oktober 1990. Redigiert von Harald Prickler. Burgenländische Forschungen. Sonderband. 8. – Eisenstadt: Amt der Burgenländischen Landesregierung, Landesarchiv - Landesbibliothek 1990. 338. 4° Objekt-Nr.: VIII 50, S. 280.

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Leihgeber: Historisches Museum Luzern (Schweiz), HMLU 2931.119
Spielstein für ein Brettspiel

© Historisches Museum Luzern


Schweiz, 11. Jahrhundert.
Gesägtes, gebohrtes und geschliffenes Hirschhorn, Höhe: 0,5 cm, Durchmesser: 2,8 m.

Auch für eine Reihe von anderen uns noch bekannten Brettspielen haben wir Belege aus der ritterlichen Umwelt. So sind Spielbretter und Steine für Mühle, Dame und Tricktrack oder Puffspiel (das heutige Backgammon oder Tabla) erhalten geblieben. Der vorliegende Spielstein ist aus einem Hirschgeweih gesägt, wobei sich ein achtpassiger Querschnitt ergibt. Als Dekorierung hat man - dies ist eine sehr häufige Form des künstlerischen Schmuckes - das sogenannte Kreisaugendekor verwendet.


Ernst Englisch, Karl Vocelka