Heilige Hildegard von Bingen

Heilige Hildegard von Bingen

In: Die Ritter. Katalog der Burgenländischen Landesausstellung 1990 auf der Burg Güssing vom 4. Mai bis 28. Oktober 1990. Redigiert von Harald Prickler. Burgenländische Forschungen. Sonderband. 8. – Eisenstadt: Amt der Burgenländischen Landesregierung, Landesarchiv - Landesbibliothek 1990. 338. 4° Objekt-Nr.: VII 11, S. 261.

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Leihgeber: ibliotheca statale (Lucca, Italien), Codex lat. 1942
Heilige Hildegard von Bingen

© Burgenländisches Landesarchiv und Burgenländisches Landesmuseum, Eisenstadt


Buchmalerei, 13. Jahrhundert.
Photo.

Hildegard (1098-1179) stammte aus der gräflichen Familie Bermesheim bei Alzey. Mit 8 Jahren wurde sie einem kleinen Frauenkloster des Benediktinerordens übergeben, wo sie auch ihre Bildung erhielt. Mit 15 Jahren legte sie die Gelübde ab und wurde 1136 Vorsteherin des Klosters. Durch ihre Initiative konnte auf dem Rupertsberg ein neues Kloster errichtet werden, das rasch aufblühte. Ungewöhnlich für die damalige Zeit sind ihre Reisen, wobei sie öffentlich vor Klerus und Volk predigte. Mit zahlreichen Persönlichkeiten der Zeit stand sie im Briefwechsel. Als Autorin verfaßte sie 3 große Visionswerke, heute wiederentdeckt sind ihre naturwissenschaftlichen und medizinischen Schriften.


Ernst Englisch


Literatur: Ausstellungkatalog "Heilige Hildegard von Bingen 1179 - 1979" aus Anlaß des 800. Todestages der Heiligen. Haus "Am Rupertsberg", Bingen-Bingerbrück 15.9.-21.10.1979. Hrsg. von Heike Lehrbach (Bingen 1979).